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happysystem präsentiert:
happy systems
ein Abend mit G. Ph. Telemann
Ein Loch erkennt man nur an dem, was darum herum ist. Abwesende erkennt man nur an denen, die anwesend sind. Jede Familie kennt einen ausgewanderten Onkel, Bands haben verstorbene Bassisten und Räuberbanden eingekerkerte Kumpels. Was bleibt ist kein leerer Ort. Was bleibt ist ein von Abwesen durchpulster Raum im sozialen Gefüge. Mit einer Kantate von G. Ph. Telemann öffnet happysystem dem Abwesen die Türen und fordert es auf zum Tanz, spielt mit ihm Karten und entlockt ihm mit Hilfe von Tonbändern seine verloren geglaubte Stimme. happysystem lädt zu einer exklusiven Gesellschaft von fröhlichen Anwesenden im Angesicht des Abwesens.
Konzept und Idee: Bo Wiget
Dramaturgie: Christopher Haninger
Licht: Michael Omlin
Produktionsleitung: Marion Baumgartner
von und mit: Archetti/WIget & Lucia Becker, Kurt Grünenfelder, Margareth Kammerer, Andreas A. Müller
"Kunst aber stammt aus und wurzelt in der Kommunikation mit dem
Tod und den Toten.
Es geht darum, dass die Toten einen Platz bekommen. Das ist eigentlich
Kultur. "
Heiner Müller
"
Ein guter Schriftsteller hat nicht nur seinen eigenen Geist,
sondern auch noch den Geist seiner Freunde. "
Friedrich Nietzsche |
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